Über Mich

Beistand, Rettungsanker und Mensch sein in schweren Zeiten

Sterben, Tod, Trennung und Trauer gehören zum Leben dazu. Leicht gesagt, schwer zu ertragen. Wie ergeht es Ihnen? Haben Sie jemanden verloren? Fühlen Sie sich alleine? Sind Sie verletzt, wütend, traurig, einsam? Verlust hat so viele Seiten.

Als Bestatterin, Trauerbegleiterin, freie Trauerrednerin und als Mensch habe ich eine Ahnung, wie es sich anfühlt einen Menschen zu verlieren. Ich möchte Ihnen zugewandt zur Seite stehen. Lassen Sie uns einen Raum schaffen, in dem Sie alles loswerden können, ich Sie stütze und begleite. Melden Sie sich gern bei mir, damit wir reden (0177/796 44 93) oder schreiben (mail@christinekempkes.de) können.

Morgen ist ein neuer Tag

Lebensfreude kann niemand erzwingen. Wer sich durch den Tag schleppt, abends schlecht einschläft oder morgens am liebsten nicht aufstehen würde, der ist in einer emotionalen Schieflage. Ich kenne das und habe aus den Schieflagen meines Lebens gelernt. 

Ich liebe es, Menschen dabei zu begleiten, aus einer Trauerphase oder Lebenskrise Schritt für Schritt in ein kraftvolles Leben zurückzufinden. Ich helfe Ihnen aus der Dunkelheit und Schwere heraus, um zufriedener und wieder glücklicher zu sein. Kontaktieren Sie mich und lassen Sie uns einen Weg finden, der zu Ihrer Situation passt.

Meine Philosophie & meine Arbeitsweise

Warmherzig & empathisch

Zuhören. Fragen. Ermutigen. Das sind die Grundpfeiler meiner Arbeit (natürlich nutze ich dabei eine Handvoll Methoden, aber die können Sie besser live erleben, als dass ich sie hier beschreibe).

Mein Ziel: Sie so zu stabilisieren, dass Sie stärker und geklärter – also mit „warmem Herzen“ meine Praxis verlassen. Das gilt auch für meine Trauerreden: sie sind mehr als nur ein erzählter Lebenslauf. Sie zeichnen voller Herzenswärme das gelebte Leben nach.

Geduldig & verständnisvoll

Trauer braucht Zeit und Sie gehen Ihr ganz eigenes Tempo. Vielleicht drehen Sie ein paar Runden im Kreis, fahren Ihre Gedanken Karussell. So braucht es mitunter den Blick von außen, um die Muster zu verstehen, die Sie hindern, ins Leben zurückzufinden.

Sie können sich drauf verlassen: ich bleibe dran, behutsam und geduldig halte ich Ihnen immer wieder einen Spiegel vor. So lange, bis Sie Ihre Spur aufgenommen haben.

Das Leben (wieder) bejahen

Lachen ist die beste – und preiswerteste – Medizin. Gerade in schweren Zeiten ist eine Portion Leichtigkeit Balsam für die Seele. Daher unterstütze ich Sie humorvoll und optimistisch darin, Ihren ganz eigenen Weg zu entdecken und auch die Lebensfreude wieder in Ihr Leben einkehren zu lassen.
Auch in meinen Trauerreden versuche ich, wann immer möglich, eine Prise Humor, ein Schmunzeln oder Augenzwinkern einzubauen.

Hören Sie mal

Von der Bankerin zur Bestatterin

In der Episode 0 meines Podcasts „Liebevoll trauern“ hören Sie meine Geschichte von der Bankerin zur Bestatterin – zu finden ist sie hinter diesem KLICK. Abonnieren Sie meinen Podcast, um keine Episode mehr zu verpassen!

Auch auf meiner Facebook-Seite finden Sie regelmäßig Impulse rund um Sterben, Tod und Trauer.

Mailen Sie mir gerne Ihr Anliegen an mail@christinekempkes.de

Ein Teil meiner Geschichte

Geboren und aufgewachsen in Mülheim/Ruhr bin ich ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Ich liebe die direkte Herzlichkeit der Menschen hier, manchmal rau und unverblümt, aber ebenso mit dem Herz am rechten Fleck.

Neben allem Schönen begleiten auch Abschiede und Trauer mein Leben. Als ich 16 Jahre alt war, starb sehr plötzlich mein heiß geliebter Opa. Da ich zu der Zeit in England zur Schule ging, konnte ich mich nicht am Sterbebett von ihm verabschieden. Ich schrieb ihm einen langen Brief, den ich in den Sarg legte. Mir alles von der Seele zu schreiben, wofür ich ihm dankbar war, das war eine erste heilsame Trauererfahrung für mich.

Trauer, Ohnmacht, Wut und mehr

Als meine Ehe zerbrach, bekam ich eine Ahnung davon, wie es sich anfühlt, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich musste mich von meinem „Lebenskonzept Familie“ verabschieden und durchlebte vielfältige Trauergefühle, wie Ohnmacht, unendliche Traurigkeit und auch Wut und Schuld. Gleichzeitig spürte ich tief in mir Kräfte, die mir halfen, ins Leben zurückzufinden: mein (Ur-)Vertrauen, dass sich alles fügen wird, mein Optimismus und mein Humor waren und sind kraftvolle Wegbegleiter für mich.

Trauer – ein Gefühl in der Tabuzone, das erlebte ich nach dem Tod meines Vaters 2015. Sprachlosigkeit und Verunsicherung spürte ich in meinem Umfeld. Selbst engere Freunde wussten nicht, wie sie mit mir und meiner Trauer umgehen sollten. Das passte so gar nicht zu meiner Erfahrung in unserer Familie, denn wir konnten bis zuletzt mit meinem Vater lachen, weinen und uns gegenseitig Halt geben. Ich hatte das Bedürfnis, einen offenen Umgang mit dem Tod und meiner Trauer zu leben und stieß auf Gegenwehr, die mal mehr, mal weniger explizit geäußert wurde. Wunsch und Wirklichkeit passten nicht zusammen.

Und ich entdeckte etwas, von dem ich mir bis dahin nicht vorstellen konnte, dass es möglich ist: ich entdeckte tiefe Traurigkeit in mir, und zwar um meine 11 Jahre vor mir im 9. Monat tot geborene älteste Schwester. Trauer um eine nicht gelebte Schwesternbeziehung und auch Trauer, die meine Mutter nicht gelebt hat. Transgenerationale Trauer nennt sich das, wie ich später lernte.

Heute weiß ich, dass all‘ dies der Motor für mich ist, der gesellschaftlichen Entwicklung tabuisierter Trauer etwas entgegenzusetzen. So entschied ich mich 2018, mein hauptberufliches Standbein als Führungskräftetrainerin aufzugeben und mich ganz auf die Themen Sterben, Tod und Trauer zu fokussieren. Seither arbeite ich in Teilzeit als Bestatterin und habe in meine freiberufliche Arbeit neben der Trauerbegleitung für Privatpersonen und Unternehmen die freien Trauerreden aufgenommen.

Mein Leben heute

Mein Lebensmittelpunkt ist in Oberhausen, hier lebe ich mit meinem Mann, 2 Kindern, einem Hund und zwei Katzen. Ich liebe es, gemeinsam mit meiner russischen Mischlingshündin Nelly auf unseren täglichen Runden die Wälder und Halden in unserer Umgebung zu erkunden. In der Natur tanke ich Kraft, hier kann ich mich immer wieder erden und neu ausrichten.

Musik lässt mein Herz hüpfen! Nicht nur unter der Dusche, sondern auch im Chor singe ich leidenschaftlich gern. Von alten Meistern über Gospel bis hin zu modernen Werken – Singen ist für mich Lebensfreude pur! 2017 machte ich gemeinsam mit 2.000 weiteren Sänger*innen beim Luther Pop Oratorium im ISS Dome in Düsseldorf mit. Gänsehaut-Feeling!

Beim ambulanten Hospiz Oberhausen engagiere ich mich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Es mag komisch klingen, aber es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit, Sterbenden und ihren Angehörigen in dieser Lebensphase beistehen zu dürfen.

Ich freue mich auf Ihre Email oder Ihren Anruf (0177/796 44 93).

Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung

Partnerin im Netzwerk

Folge mir